Überwinde deine Angst vor dem Nein!

Du darfst deine eigene Wahrheit leben!

Du kannst und darfst deine eigene Warheit leben, deine innere Natur spüren und das aussprechen, was dir gut tut.

 

Oftmals verschließen wir unsere eigene Warheit, hängen ein Schloss davor, werfen den Schlüssel weg und verlieren uns selbst. Dies führt dazu, dass unsere eigene inneren Mitte, unzufrieden, unausgeglichen und unglücklich wird. Nicht nur dir fällt das früh oder später auf, sondern auch deinem Gegenüber. Gerade in einer Partnerschaft ist es enorm wichtig, nicht zu allem „Ja“ zu sagen. Deine eigenen Grenzen kennen, das zu machen, was dich in deinem Inneren erfüllt, also ganz nach deinen Bedürfnissen und Werten zu leben, ist das Ziel.

 

Doch warum haben wir oftmals Angst Nein zu sagen?

Ein kleines Beispiel: Heute ist Freitag, du möchtest rechtzeitig ins Wochenende starten. Kurz vor Feierabend klingelt dein Telefon – dein Chef und du ahnst schon Böses. Er fragt dich: „Kannst du bitte diese Aufgabe noch erledigen?“ – was machst du? Natürlich sagst du „Ja“, obwohl du innerlich mit dir im Kampf stehst und du spürst wie du in einen Strudel voller Unzufriedenheit sinkst. Wer kennt solche Situationen nicht?

 

Ich persönlich war eine chronische Ja-Sagerin. Ich bin mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass diese Eigenschaft aus meiner Kindheit entstanden ist. Ich bin voller Harmonie aufgewachsen. Meine Mama ist die gutmütigste Seele die ich kenne.

 

Ein „Nein“ von ihr zu hören, ist etwas ganz Besonderes. Aus diesem Grund fiel es mir extrem schwer auch mal ein „Nein“ auszusprechen. Ich opfere mich sehr oft für andere Menschen auf, vernachlässige mich selbst und fühle mich danach sowas von gar nicht gut. Ich bin von mir selbst enttäuscht, unzufrieden und das beeinflusst meinen kompletten Gedankengang und somit meine vollständige Identität.

 

Oftmals ist ein ausgesprochenes „Nein“ bzw. der Gedanke zu einem ausgesprochenen „Nein“ mit Angst verbunden. Angst vor Ablehnung, Angst vor der Reaktion des Anderen, Angst vor Unverständnis. 

 

Doch, wenn man ein „Nein“ ganz sachlich, klar und präzise ausdrückt, wird dein Gegenüber es verstehen und er wird mit der Zeit spüren, dass du selbst ausgeglichener bist, deine innere Wahrheit lebst und ein leichteres, unbeschwerteres Miteinander erschaffst.

Wie gehe ich mit meiner Angst um, „Nein“ zu sagen?

Denn bevor wir unser kraftvolles und deutlich formuliertes „Nein“ aussprechen können, müssen wir unsere Angst davor wahrnehmen, anerkennen und loslassen.

 

 

Wovor hast du Angst?

 

Übung: Frage dich selbst, warum es dir schwer fällt „Nein“ zu sagen.

 

Versetzte dich in eine Lage, in der du vor einer Entscheidung standest, ein „Nein“ zu auszusprechen.

 

 

Warum sagst du „Ja“?

Welche Gefühle kommen in dir hervor?

Hast du Angst vor Zurückweisung, vor einem Konflikt oder davor, dass sich eine Tür für immer schließen kann?

Hast du Angst deinen eigenen Erwartungen von einem liebenden, hilfsbereiten Menschen nicht zu entsprechen und als egoistisch zu gelten?

Lass die Situation zu, bis hin zum schlimmsten Fall. Wie fühlst du dich?

 

Spüre dabei, dass etwas noch Größeres auf dich wartet, als deine Angst. Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Befürchtung eintritt? Oftmals gehen wir von dem aller aller Schlimmsten aus, wobei ein Mitmensch gar nicht in dem Außmaß reagieren würde.

Die meisten Menschen haben nämlich gar kein Problem oder kein großes Probleme mit einem „Nein“. Es ist vollkommen in Ordnung „Nein“ zu sagen. Viel schwerwiegender ist doch das Problem, dass du dich selbst aufgibst und du dein Leben nicht nach denen eigenen Vorstellungen gestaltest.

 

Mache dir den Wert deines Lebens bewusst. Du bist wertvoll, du bist einzigartig, du bist vollkommen. 

 

Welche Bedürfnisse und Werte sind dir wichtig? 

Was sind deine Ziele und Wünsche? 

Wie möchtest du leben?

 

Deine eigenen Bedürfnisse solltest du niemals hinten anstellen. Du solltest dein Leben danach ausrichten und je genauer und präziser du weist, was du willst, desto leichter ist es, "Ja" zu deiner inneren Natur und "Nein" zu der Außenwelt zu sagen. Zeit ist das einzige Gut, dass wir nicht erwerben können, also mache dir bewusst, dass deine Zeit unfassbar kostbar ist und du sie nicht vergeuden möchtest.

 

Denn, wenn du deine eigene Bedürfnisse immer und immer wieder zurückstellst, obwohl es dir nicht

gut tut, schwächst du deine innere Kraft. 

 

Gehe einmal am Tag ein bis zwei Minuten in dich, dass kann auch morgens beim Zähneputzen oder beim Kaffee machen sein und sage zu dir:

Das Wichtigste, und das kann ich dir aus ganz eigener Erfahrung sagen, ist üben. Du musst trainieren, um diese Überzeugung tief in dir zu verankern. Mit der Zeit wird es dir leichter fallen. Übe mit deinem Partner, mit deinen Freunden, mit deiner Familie.


Bereite deine Lieben bestenfalls darauf vor, dann sind sie für den Anfang nicht ganz so geschockt. Das war meine Taktik, mir ein „Nein“ und die Angst zu überwinden, anzutrainieren. Ich habe meinen Mann darauf hingewiesen, dass ich nun anfangen werde mehr meine eigene Wahrheit zu leben und dass ich nicht mehr auf alles „Ja“ sagen kann. Daraufhin habe ich angefangen öfters mal „Nein“ zu sagen, ich habe auch mal einen ganzen Tag, als Übungszwecke „Nein“ gesagt.


Mach dir bewusst, dass du das Recht hast „Nein“ zu sagen, es ist quasi dein Geburtsrecht. Du bist ein freier Mensch, du hast einen freien Willen, du hast deine eigene Wahrheit – lebe sie.


Happy Day und alles Liebe Deine

Patricia 

Sähe deinen Samen, Wachse Empor und erblühe zu einer prachtvollen Blume.

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