Die Kraft des Neins!

Der erste Schritt zu deiner Freiheit.

Hast du schon einmal bewusst wahrgenommen, wie oft du am Tag, in der Woche, in einem Jahr „Ja“ sagst, obwohl du eigentlich lieber Nein sagen wolltest? Wie oft sagst du spontan Ja, um zum Beispiel einem Konfliktgespräche, einer Enttäuschung, einer Abwendung zu umgehen? Und wie oft hast dich darüber schon einmal im Nachhinein geärgert, dass du nicht doch Nein gesagt hast? Kommt dir das bekannt vor? Du bist da nicht alleine, denn ein Nein zu sagen ohne Schuldgefühle zu haben ist gar nicht so einfach, wie man sich das im ersten Blick vorstellt.

 

Ich zeige dir, wie du ab sofort solche Situationen erkennst, diese wahrnimmst und ein Nein aussprichst ohne danach zu denken: „Hätte ich nicht doch lieber Ja sagen sollen?“ Das kann so unfassbar befreiend sein. Theoretisch und ganz banal ausgedrückt ist Nein doch ein ganz einfaches Wort mit einer sehr großen Wertung.

Wie nimmt mein Gegenüber das Nein wahr, habe ich etwas falsch gemacht, was denkt der andere nun von mir, bin ich ein schlechter Mensch? Solche Fragen tauchen im Inneren auf, wenn wir ein Nein aussprechen und das ist auch vollkommen in Ordnung.

Die Fähigkeit ein Nein auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

Wir müssen uns erst einmal daran gewöhnen ein Nein auszusprechen, ohne Angst davor zu haben. Denn, dass wir Angst davor haben, bedeutet nicht, dass die Angst berechtigt ist. In einer guten Beziehung, sei es in einer Partnerschaft, Freundschaft oder einer geschäftlichen Beziehung ist es wichtig liebevoll und vor allem ehrlich zu sein. Wenn du auf deine innere Stimme hörst und dein Gegenüber respektvoll mit dir umgeht, wird die Beziehung nicht unter einem Nein leiden, im Gegenteil sie wird sogar wachsen.

 

Forschungen zeigen, dass es jedem zweiten Menschen so geht. Du bist also nicht alleine! Wir möchten ständige Harmonie und sind der Ansicht, dass wir das nur erreichen, wenn wir uns selbst zurückstellen. Das beginnt bereits ganz früh – in der Kindheit. In der Schule haben wir gelernt uns anzupassen, ebenfalls zu Hause. Wir werden von unseren Eltern brav und gehorsam erzogen. „Du sollst das so machen …, das darfst du nicht!“

 

Sind wir mal ganz ehrlich, wer kennt das nicht? Es ist ganz klar, dass es keine perfekten Eltern auf dieser Welt gibt und jedes Kind bekommt ein Stück weit beigebracht, die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen, um die Anderen nicht zu enttäuschen. Die größte Verbindung, der größtmögliche Aspekt, den wir in unserem Leben herbeisehnen ist Liebe.

Unsere größte Angst es es diese Liebe zu verlieren, verlassen zu werden. Wir machen das, was unsere Eltern, Lehrer, Freunde und Menschen die wir lieben erwarten und bleiben oftmals selbst auf der Strecke, wir opfern unsere Zeit und Energie für Andere.  

 

Natürlich ist es manchmal auch wichtig, unsere Bedürfnisse zum Wohle eines anderen Menschen oder einer größeren Sache zurückzustellen. Du sollst jetzt nicht, nie mehr „Ja“ sagen. Aber Nein zu sagen, wenn wir uns danach fühlen ist unser absolutes Recht. Das beginnt bereits, wenn wir von einem Bekannten gefragt werden: „Hast du heute Abend Zeit mir zu helfen?“ – deine innere Stimme sagt ehrlich zu dir selbst „NEIN“, eigentlich habe ich heute keine Zeit, ich habe noch so viel zu erledigen, ich muss noch den Haushalt machen und eigentlich wäre ich viel lieber für mich alleine. 

 

Aber du sagst trotzdem „Ja“, stellst dich selbst zurück, hörst nicht auf deine innere Natur und enttäuschst dich somit selbst! 

 

Wann hast du zuletzt solch eine Situation erlebt? Wie hast du dich dabei gefühlt? Enttäuscht, erdrückt, unzufrieden, schlecht? 

 

Liebevoll „Nein“ zu sagen, ohne dabei Schuldgefühle zu haben, kannst du erlernen. Du kannst es trainieren, dir gute Formulierungen und Sätze anzueignen, damit du deinen Gegenüber nicht verletzt. 


In jedem Fall solltest du deiner Entscheidung eine kurze Begründung beifügen. Dein Gegenüber muss sich wahrscheinlich erst einmal an deine neue Entschlossenheit gewöhnen – also gib ihm Zeit. Du wirst sehen, dass du mit mehr Selbstrespekt durch dein Leben gehst. 


Bevor ich dir zeige, wie man ein kraftvolles „Nein“ erlernen kann, würde ich dich bitten einmal bei dir selbst zu beginnen. Mach einen kleinen Selbstcheck: Wie reagierst du auf ein „Nein“? Akzeptierst du ein „Nein“?


Umso höher deine Akzeptanz auf ein „Nein“ deines Gegenübers ist, umso kraftvoller kannst du ein eigenes „Nein“ aussprechen. 


Wenn du in deiner inneren Natur ein „Nein“ fühlst, dann spreche es aus und verbiege dich nicht vor dir selbst. Du wirst sehen und erkennen, dass du endlich frei sein kannst und wie befreiend ein „Nein“ sein kann!


Probiere diese Schritte in deinem nächsten Gespräch aus und du wirst erkennen, dass du dich um einiges besser fühlen wirst. Ich persönlich trainiere täglich, das „Nein“, in meinen Alltag zu integrieren und es fällt mir gar nicht so schwer, als ich dachte. Mit den 5 Schritten komme ich sehr gut voran. Am Anfang wirst du vielleicht etwas anecken und auf Unverständnis treffen, deine Mitmenschen gewöhnen sich bestimmt ganz schnell an dein neues Ich.


Also leg doch direkt heute los, sprich deine eigene Wahrheit und lass deine innere Natur aufblühen. 


Alles Liebe Deine 

Patricia 

Sähe deinen Samen, Wachse Empor und erblühe zu einer prachtvollen Blume

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